12.03.2018: Wärmebildkamera - faszinierende Technik

 

 

 

Wärmebildkameras gewinnen im modernen Feuerwehrwesen immer mehr an Bedeutung. Seit kurzem nennt nun auch die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg am Wagram eine solche ihr Eigen. Die Anschaffung dieses modernen Gerätes war dank einer äußerst kostengünstigen Sammelbestellung des Landesfeuerwehrverbandes möglich.

 

 

Damit hat bereits der erste Atemschutztrupp, der ein Brandobjekt betritt, auch im dichten Rauch klare Sicht. Auch vermisste Personen können mit der Wärmebildkamera in Gebäuden zielsicher gefunden werden. Nicht zuletzt können „versteckte“ Brandherde genauer lokalisiert werden. Ein weiterer Einsatzzweck ist die Suche von Personen im Gelände. Stationiert ist der Apparat im Kommandobus der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg. Dieser rückt bei jedem Einsatz, auch in den umliegenden Dörfern, automatisch mit aus.

 

 

Nachdem die Kameraden in Kirchberg für ein paar Wochen eine Eingewöhnungsphase durchlaufen haben, machen sich nun auch die Feuerwehrmitglieder der anderen Ortschaften mit der Kamera vertraut. Künftig soll jeder Atemschutztrupp, egal welcher Wehr, diese mit der gleichen Sicherheit mit sich führen können. Die ersten Schulungsabende fanden bei den Feuerwehren Unterstockstall und Engelmannsbrunn statt. Mit 12, bzw. 16 Kameraden war der Besuch mehr als zufriedenstellend. Der Kirchberger Verwalter Jürgen Pistracher zeigte dabei die Grundfunktionen des Gerätes vor und präsentierte dessen Einsatzmöglichkeiten. In Zukunft soll die Wärmebildkamera bei jeder Übung im Unterabschnitt standardmäßig eingebaut werden, damit die Handhabung zur automatischen Selbstverständlichkeit wird.

 

 

 

31.01.2018: Anleitung für Lebensretter

Wenn ein Mensch einen Herzstillstand erleidet, geht es um Minuten. Nur wenn rasch Hilfe geleistet wird, ist die Chance groß, dass der Betroffene dieses Ereignis ohne Folgeschäden übersteht.


Speziell Feuerwehrkameraden tragen dabei eine besondere Verantwortung, auch wenn sie als Privatpersonen zu solchen Situationen dazukommen. Daher wiederholten die beiden Rotkreuz-Ausbildner aus Großweikersdorf, Marco Neymayer und Elmar Trittner, mit 35 Interessierten aus den Feuerwehren des Unterabschnittes Kirchberg am Wagram im Gasthof Heiß die Basis der Reanimation. Zudem wurde die Handhabung eines Defibrillators erläutert. Denn im Feuerwehreinsatz selbst sind zwar meist geschulte medizinische Kräfte anwesend, die die Erstmaßnahmen bei einer Reanimation übernehmen. In allen anderen Lebenlagen sollte ein Kamerad aber in der Lage sein diese Aufgabe bis zum Eintreffen eines Sanitäters oder Notarztes zu übernehmen.

27.01.2018: Franz Lill verstorben

Die Freiwillige Feuerwehr Engelmannsbrunn trauert um ihren verdienten Kameraden Ehrenlöschmeister Franz Lill. Er verstarb nach langer Krankheit am 27. Jänner im 90. Lebensjahr. Die Feuerwehr verliert mit ihm eines ihrer verdiendesten Mitglieder und ein Urgestein.

 

Das Begräbnis findet am 2. Februar in der Pfarrkirche Kirchberg am Wagram statt.

05.01.2018: Mitgliederversammlung nach ruhigem Jahr

 

Ein Mal im Jahr, seit einigen Jahren stets am Vorabend des Dreikönigstages, kommen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Engelmannsbrunn zusammen um das abgelaufene Jahr Revue passieren zu lassen. Diesmal trafen sich 22 aktive Kameraden im Feuerwehrhaus zur Mitgliederversammlung. Sie konnten auf ein relativ geruhsames Jahr Rückschau halten. 2017 blieb die Feuerwehr von den ganz großen Herausforderungen verschont. Allerdings sorgten der Brand eines Hochstandes und ein hinter einer Tür eingeschlossenes Kind in Kirchberg für Aufsehen. Insgesamt wurden von den Feuerwehrleuten 1.544 Stunden für die Allgemeinheit geleistet.

 

Für 2018 nimmt sich die Feuerwehr einerseits vor weiterhin bei der Ausbildung und bei Übungen auf Schuss zu bleiben. Andererseits soll auch der soziale Aspekt weiter gepflegt werden. Die FF Engelmannsbrunn sieht sich als wesentlicher Dreh- und Angelpunkt für das Dorfleben und möchte ihr Feuerwehrhaus weiterhin als Treffpunkt für die Dorfbevölkerung zur Verfügung stellen. Nicht zuletzt sollen auch neue Mitglieder gewonnen werden um die Zukunft der Feuerwehr nachhaltig abzusichern.