22.06.2018: PKW huckepack auf Mauer

en „geraden Weg“ wählte ein Autolenker am 22. Juni um 3/4 6 am Abend bei regennassem Fahrbahnbedingungen in Engelmannsbrunn „Am Berg“. Da der Straßenverlauf eigentlich eine leichte Linkskurve vorsah, endete die Fahrt unsanft auf einer Begrenzungsmauer.

Ein direkt angrenzend wohnender Feuerwehrkamerad veranlasste die Alarmierung der Feuerwehren aus Engelmannsbrunn und Kirchberg. Die Kameraden - aufgrund der Uhrzeit 28 an der Zahl - klemmten zunächst die Batterie ab und stellten den Brandschutz her. Da ein Kamerad am Weg ins Feuerwehrhaus mit dem Traktor samt Frontlader an der Unfallstelle eintraf, entschied die Einsatzleitung den zerstörten PKW gleich mit einer Kette von der Mauerkrone zu heben. Das Fahrzeug wurde wenige hundert Meter entfernt gesichert abgestellt. Von dort wird es vom Eigentümer abtransportiert. Bereits nach rund einer halben Stunde war der relativ einfache Einsatz für die Feuerwehr bereits wieder erledigt.

 

16.06.2018: Sonnwendfeier mit Feuerwerk

Zahlreiche Besucher nutzten den lauen Frühsommerabend des 16. Mai um der Feuerwehr Engelmannsbrunn bei ihrer Sonnwendfeier einen Besuch abzustatten. Bereits am Nachmittag sorgten dabei die Kinder des USC Kirchberg am Wagram mit einem Fußballmatch für Unterhaltung. Neben kulinarischen und vinophilen Genüssen bot die Feuerwehr mit dem Sonnwendfeuer einen weiteren Höhepunkt. Gleich zwei Priester - Alt-Pfarrer Josef Morgenbesser und Kirchbergs ehemaliger Kaplan Witek Prusinski segneten das Feuer. Letzter, bekannt als "Motorradpfarrer", war mit einer schweren BMW-Maschine angereist. Als Abschluss des Festaktes sorgte der gebürtige Engelmannsbrunner Stefan Bauer mit einem spektakulären Feuerwerk für einige "Ah" und "Ohs".

 

24.05.2018: Überschwemmung in Kirchberg

 

Ein mehr als kräftiger Regenguss – der erste des Jahres nach vielen trockenen Wochen – sorgte am 24. Mai um 15:30 Uhr für „Land unter“ in der Hubertusgasse in Kirchberg. Von den angrenzenden Feldern waren große Wassermassen in die Ortschaft hereingeströmt. Die Fluten standen kurzfristig fast einen halben Meter hoch. Nachdem der Kanal das Wasser fassen konnte, blieb das abgeschwemmte Erdreich zurück. Daher wurden laut Alarmplan die Feuerwehren Kirchberg und Engelmannsbrunn zu „Auspumparbeiten“ alarmiert. Mit dem Gemeindebagger wurden zunächst die schlimmsten Verunreinigungen beseitigt. Gleichzeitig suchten die Feuerwehrkameraden im Schlamm die Kanalgitter um diese freizulegen. Mit Schaufeln und Besen wurden jene Bereiche geräumt, die mit dem Bagger nicht zu erreichen sind. Nach rund eineinhalb Stunden rückten die Kameraden aus Engelmannsbrunn ein. Die Feuerwehr Kirchberg stand noch bis 21:30 Uhr im Einsatz.

 

17.05.2018: "Mähdrescherbrand" in Mitterstockstall

 

Großalarm gab es für die Feuerwehren am 18. Mai in Mitterstockstall. Kinder hatten in einer landwirtschaftlichen Halle gezündelt und dabei einen Mähdrescher angezündet. Die Burschen waren daraufhin in dem verrauchten Objekt verschollen. Weitere Jugendliche saßen in einem angrenzenden Weinkeller zwischen den Tanks fest. Entsprechend dieser Übungsannahme wurden die in der Alarmstufe B3 festgehaltenen Feuerwehren des Unterabschnittes Kirchberg am Wagram und aus Königsbrunn in Marsch gesetzt.

 


Die mannigfaltigen Herausforderungen ließen die Verantwortlichen der einzelnen Gruppen einigermaßen ins Schwitzen kommen. So waren zunächst die - vom Roten Kreuz perfekt geschminkten - Vermissten zu finden und aus dem weitläufigen Gebäude zu retten. Dazu rüsteten sich mehrere Trupps gleichzeitig mit Atemschutz aus. Parallel begannen die ersten Kameraden Löschversuche in der Halle zu starten. Dafür war es notwendig mehrere Relaisleitungen zur Löschwasserversorgung zu legen.

 


Als die ersten Schwierigkeiten bewältigt waren, ließen die Übungsausarbeiter das Blut der Kameraden erneut in Wallung geraten. Sie verkündeten einen Teileinsturz der Halle, weil die Metallkonstruktion unter der Hitze nachgegeben hatte. An diesem Punkt kam die inzwischen anrückende Drehleiter der Feuerwehr Tulln zum Einsatz. Die Kameraden aus der Bezirkshauptstadt versuchten die „Brandlast“ daraufhin von oben zu brechen. Nach ungefähr eineinhalb Stunden waren alle Übungsziele erreicht und die insgesamt 82 Feuerwehrkameraden konnten mit dem Aufräumen der unzähligen Schläuche beginnen.

 


Besonderer Dank gilt dem Kommando der Freiwilligen Feuerwehr Mitterstockstall rund um Martin Kainz, Gerhard Halmer und Franz Blauensteiner, die ein perfektes Szenario vorbereitet hatten. Nicht selbstverständlich ist auch, dass Paul Direder und Romana Klicznik ihren Hof zur Verfügung gestellt und darauf vertraut haben, dass die teuren Maschinen in der Halle und der Kellerei nicht beschädigt werden.

 

30.4.2018: Maibaumfest ein toller Erfolg

Zu einem richtigen Weinviertler Dorf gehört er dazu wie das Salz zur Suppe: Das Aufstellen des Maibaums als Symbol für die Wiederkehr des Frühlings hält Traditionen aufrecht und schweißt die Dorfgemeinschaft zusammen. So ist es nicht verwunderlich, dass heuer gleich 31 Engelmannsbrunner Feuerwehrkameraden zusammengeholfen haben um die Fichte vom Manhartsberg aufzurichten. Erstmals fand im Anschluss daran auch wieder ein "Maibaumfest" statt, bei dem die Dorfbevölkerung bei Würstel und Bier (oder Almdudler) noch länger zusammensaß  und die funktionierende Gemeinschaft im Ort feierte.

29.04.2018: Erinnerung an Feuerwehr-Tragödie

 

 

Vor genau 70 Jahren, am 6. Februar 1948 verunglückte der Engelmannsbrunner Franz Gerner bei einem Brandeinsatz in Mallon tödlich. Er war bei Nachkontrollen nach einem Stadlbrand auf die Starkstromleitung gestiegen. Gerner hinterließ drei kleine Töchter, die heute alle noch in Engelmannsbrunn leben.

 

 

Zum Gedenken an die tragischen Ereignisse legten die Kameraden des Pfarrspengels unter Anwesenheit der Familie bei der traditionellen Florianifeier beim Kriegerdenkmal in Kirchberg einen Kranz für Franz Gerner nieder. Von Pfarrer Maximilan Walterskirchen wurde eine Segnung durchgeführt. Damit soll einerseits die Erinnerung an das Drama wach gehalten werden. Andererseits soll den heutigen Kameraden aber auch vor Augen geführt werden, dass der Feuerwehrdienst nicht immer völlig ungefährlich ist.

 

 

12.03.2018: Wärmebildkamera - faszinierende Technik

Wärmebildkameras gewinnen im modernen Feuerwehrwesen immer mehr an Bedeutung. Seit kurzem nennt nun auch die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg am Wagram eine solche ihr Eigen. Die Anschaffung dieses modernen Gerätes war dank einer äußerst kostengünstigen Sammelbestellung des Landesfeuerwehrverbandes möglich.

 

 

Damit hat bereits der erste Atemschutztrupp, der ein Brandobjekt betritt, auch im dichten Rauch klare Sicht. Auch vermisste Personen können mit der Wärmebildkamera in Gebäuden zielsicher gefunden werden. Nicht zuletzt können „versteckte“ Brandherde genauer lokalisiert werden. Ein weiterer Einsatzzweck ist die Suche von Personen im Gelände. Stationiert ist der Apparat im Kommandobus der Freiwilligen Feuerwehr Kirchberg. Dieser rückt bei jedem Einsatz, auch in den umliegenden Dörfern, automatisch mit aus.

 

 

Nachdem die Kameraden in Kirchberg für ein paar Wochen eine Eingewöhnungsphase durchlaufen haben, machen sich nun auch die Feuerwehrmitglieder der anderen Ortschaften mit der Kamera vertraut. Künftig soll jeder Atemschutztrupp, egal welcher Wehr, diese mit der gleichen Sicherheit mit sich führen können. Die ersten Schulungsabende fanden bei den Feuerwehren Unterstockstall und Engelmannsbrunn statt. Mit 12, bzw. 16 Kameraden war der Besuch mehr als zufriedenstellend. Der Kirchberger Verwalter Jürgen Pistracher zeigte dabei die Grundfunktionen des Gerätes vor und präsentierte dessen Einsatzmöglichkeiten. In Zukunft soll die Wärmebildkamera bei jeder Übung im Unterabschnitt standardmäßig eingebaut werden, damit die Handhabung zur automatischen Selbstverständlichkeit wird.

 

 

 

31.01.2018: Anleitung für Lebensretter

Wenn ein Mensch einen Herzstillstand erleidet, geht es um Minuten. Nur wenn rasch Hilfe geleistet wird, ist die Chance groß, dass der Betroffene dieses Ereignis ohne Folgeschäden übersteht.


Speziell Feuerwehrkameraden tragen dabei eine besondere Verantwortung, auch wenn sie als Privatpersonen zu solchen Situationen dazukommen. Daher wiederholten die beiden Rotkreuz-Ausbildner aus Großweikersdorf, Marco Neymayer und Elmar Trittner, mit 35 Interessierten aus den Feuerwehren des Unterabschnittes Kirchberg am Wagram im Gasthof Heiß die Basis der Reanimation. Zudem wurde die Handhabung eines Defibrillators erläutert. Denn im Feuerwehreinsatz selbst sind zwar meist geschulte medizinische Kräfte anwesend, die die Erstmaßnahmen bei einer Reanimation übernehmen. In allen anderen Lebenlagen sollte ein Kamerad aber in der Lage sein diese Aufgabe bis zum Eintreffen eines Sanitäters oder Notarztes zu übernehmen.

27.01.2018: Franz Lill verstorben

Die Freiwillige Feuerwehr Engelmannsbrunn trauert um ihren verdienten Kameraden Ehrenlöschmeister Franz Lill. Er verstarb nach langer Krankheit am 27. Jänner im 90. Lebensjahr. Die Feuerwehr verliert mit ihm eines ihrer verdiendesten Mitglieder und ein Urgestein.

 

Das Begräbnis findet am 2. Februar in der Pfarrkirche Kirchberg am Wagram statt.

05.01.2018: Mitgliederversammlung nach ruhigem Jahr

 

Ein Mal im Jahr, seit einigen Jahren stets am Vorabend des Dreikönigstages, kommen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Engelmannsbrunn zusammen um das abgelaufene Jahr Revue passieren zu lassen. Diesmal trafen sich 22 aktive Kameraden im Feuerwehrhaus zur Mitgliederversammlung. Sie konnten auf ein relativ geruhsames Jahr Rückschau halten. 2017 blieb die Feuerwehr von den ganz großen Herausforderungen verschont. Allerdings sorgten der Brand eines Hochstandes und ein hinter einer Tür eingeschlossenes Kind in Kirchberg für Aufsehen. Insgesamt wurden von den Feuerwehrleuten 1.544 Stunden für die Allgemeinheit geleistet.

 

Für 2018 nimmt sich die Feuerwehr einerseits vor weiterhin bei der Ausbildung und bei Übungen auf Schuss zu bleiben. Andererseits soll auch der soziale Aspekt weiter gepflegt werden. Die FF Engelmannsbrunn sieht sich als wesentlicher Dreh- und Angelpunkt für das Dorfleben und möchte ihr Feuerwehrhaus weiterhin als Treffpunkt für die Dorfbevölkerung zur Verfügung stellen. Nicht zuletzt sollen auch neue Mitglieder gewonnen werden um die Zukunft der Feuerwehr nachhaltig abzusichern.