13.11.2013: Verkehrsunfall-Übung mit Schere und Spreitzer

Die Freiwillige Feuerwehr Engelmannsbrunn besitzt selber kein technisches Gerät – also Schere und Spreitzer zur Menschenrettung aus Unfallfahrzeugen. Dennoch ist die Ausbildung mit dieser Ausrüstung essentiell, weil bei einem solchen Einsatz viele Tätigkeiten rund um das eigentliche „schneiden“ anfallen, die von jeder Feuerwehr erledigt werden können und müssen. Zudem müssen vor allem untertags vermehrt verschiedene Feuerwehren zusammenarbeiten um Herausforderungen gut bewältigen zu können. Daher übten 13 Kameraden der Feuerwehr Engelmannsbrunn gemeinsam mit Rene Schneider und Christian Dreschkai von der Feuerwehr Kirchberg die richtige Anwendung des technischen Gerätes, welches im Rüstlöschfahrzeug Kirchberg stationiert ist. Nach einer kurzen theoretischen Einführung zu den Herausforderungen eines schweren Verkehrsunfalls wurden sämtliche Maßnahmen von der Absicherung über den Brandschutz bis hin zur Verletztenbetreuung in der Realität aufgebaut. Anschließend befreiten die Kameraden mit Schere, Spreitzer und Rettungszylinder einen Verletzten aus dem Unfallwrack. Dazu wurden Scheiben, Türen und die B-Säule des Fahrzeugs entfernt. Im Falle eines Ernstfalles sollte die Zusammenarbeit der Feuerwehren aus Engelmannsbrunn und Kirchberg damit noch reibungsloser ablaufen.

02.10.2013: Küchenbrand im Gasthaus Heiss in Kirchberg

Um wenige Minuten einem größeren Brand entgangen ist das traditionsreiche Gasthaus Heiss in Kirchberg am Wagram in den Morgenstunden des 2. Oktober. In der Küche des im Untergeschoss befindlichen Heurigenlokals des Wirtshauses war es vermutlich aufgrund eines Defektes eines Kühlaggregates zu einem Entstehungsbrand gekommen. Dieser breitete sich bereits auf die Holzdecke aus, als die Eigentümer in der darüber liegenden Gaststube Rauchentwicklung bemerkten. Sofort riefen diese die Feuerwehr, worauf die Kameraden aus Kirchberg, Engelmannsbrunn und Oberstockstall um 8.15 Uhr mittels Sirene alarmiert wurden. Parallel dazu unternahm die Familie Heiss Löschversuche, die glücklicherweise rasch Erfolg zeigten. Als die Feuerwehr Kirchberg eintraf, konnte bereits Entwarnung gegeben werden. Die Kameraden nahmen eine Nachkontrolle des Brandortes vor und nutzten die Gelegenheit sich bereits im Wirtshaus zu befinden für ein kleines Frühstück. Nicht auszudenken wäre, wenn der Defekt in der Nacht oder am Ruhetag aufgetreten wäre und das Feuer Zeit gehabt hätte sich in dem Lokal auszubreiten. Feuerwehr Kirchberg am Wagram 6 Mann Feuerwehr Engelmannsbrunn 9 Mann Feuerwehr Oberstockstall 5 Mann

27.08.2013: Übung: Großbrand im Weinhof Ehn

Großalarm gab es am 27. August um 19 Uhr in Engelmannsbrunn – zum Glück aber nur zu einer Übung: Der Weinlagerraum des Weinhofes Ehn am Kapellenberg war in Vollbrand geraten, das Feuer drohte auf weitere Gebäudeteile des Bauernhofes überzugreifen. Wie bei einem realen Einsatz wurden von der Landeswarnzentrale daher die Feuerwehren des Unterabschnittes I (Engelmannsbrunn, Kirchberg, Mallon, Ober-, Mitter-, und Unterstockstall), sowie die Nachbarfeuerwehren Fels und Gösing alarmiert. Erste Aufgabe der Feuerwehren war es das angrenzende Wohnhaus, sowie das Presshaus zu schützen. Weiters waren in diesem Gasflaschen gelagert, die zunächst gekühlt und später geborgen werden mussten. Eine besondere Herausforderung stellte bei dem Objekt die Lage am Hang und am hinteren Ende des Kapellenbergs dar. Aufstellflächen für Einsatzfahrzeuge sind daher rar – die Feuerwehren können sich leicht gegenseitig im Weg stehen. Zudem gibt es keine Verbindung zum hinteren Teil des Bauwerks, weswegen ein Teil der eintreffenden Feuerwehren mit Lotsen rund eineinhalb Kilometer zum Hintausweg gebracht wurden. Diese schützen dort die Maschinenhalle. Als schließlich der Hausbesitzer eintraf, verschärfte sich die Lage nochmals, da dieser meldete, dass im ehemaligen Schweinestall zwei Arbeiter vermisst sind. Sofort machten sich daher zwei Atemschutztrupps in dem verrauchten Objekt auf die Suche nach den Opfern. Der medizinische Dienst übernahm deren Erstversorgung. Nach rund einer Stunde konnte alle Übungsziele erreicht werden. Insgesamt rückten zur Übung bemerkenswerte 88 Kameraden aus. Alleine von der Feuerwehr Engelmannsbrunn nahmen 23 Mann teil. Besonderer Dank gilt Löschmeister Gerhard Ehn, der seinen Hof und das neu errichtete Weinlager für die Übung zur Verfügung stellte.

 

weitere Fotos: www.ffkirchberg.at

03.08.2013: BE: Angezündetes Stoppelfeld beim Felser See

Bei 37 Grad Gluthitze - an einem Tag, an dem der neue Temperaturrekord für Österreich gemessen wurde - gab es für die Feuerwehren aus Fels am Wagram, Mallon und Engelmannsbrunn am Samstag, dem 3. August nach 16 Uhr eine Fleißaufgabe zu bewältigen: Ein Landwirt hatte zwischen dem Felser See und Mallon ein Stoppelfeld in Brand gesetzt, um danach darauf Raps anbauen zu können. Da anfangs nicht klar war, in welches Einsatzgebiet der Acker fällt, wurden die drei angrenzenden Wehren in Bewegung gesetzt. Die Feuerwehr Fels ging mit einem Hochdruckrohr und Feuerpatschen gegen die dahinzüngelnden Flammen vor. Da man in Engelmannsbrunn bereits vor der Alarmierung wusste, dass es sich „nur“ um Abbrandarbeiten handelt, rückten 6 Mann zum Einsatz aus. 8 weitere Kameraden verblieben als Einsatzreserve im Feuerwehrhaus.

FF Fels am Wagram     18 Mann

FF Engelmannsbrunn    14 Mann

FF Mallon                      3 Mann

Polizei                           2 Mann

23.07.2013: BE: Weizenfeld bei Mallon brennt ab

Ein ausgedehnter Flurbrand entstand während der Erntearbeiten auf einem Weizenacker im Freilandgebiet von Mallon. Der Mähdrescherfahrer bemerkte die Flammen während der Fahrt und versuchte diese zunächst selbst niederzuschlagen. Nachdem er erkannte, dass dieser Versuch hoffnungslos ist, wählte er den Feuerwehrnotruf und brachte seinen Mähdrescher auf ein angrenzendes, bereits gegrubbertes Feld in Sicherheit. Bis zum Eintreffen der ersten Feuerwehren hatte sich der Brand vom bereits abgeernteten Teil des Ackers in das noch stehende Getreide ausgebreitet, sodass rund ein Hektar Fläche bereits abgebrannt war oder in Flammen stand. Die Kameraden der ersteintreffenden Feuerwehr Mallon (allesamt Landwirte) begaben sich nach kurzer Lageerkundung sofort zurück in die Ortschaft um Gerät zum Eingrenzen des Brandbereiches zu holen. Die Feuerwehr Engelmannsbrunn begann einstweilen die Flammen mit Feuerpatschen niederzuschlagen, während die Feuerwehr Kirchberg am Wagram mit dem Hochdruckrohr einen Angriff vom Rüstlöschfahrzeug vortrug. Da die weitere Ausbreitung des Brandes nicht absehbar war, wurde die Nachalarmierung von Tankwägen aus Neustift im Felde, Altenwörth-Gigging und Fels am Wagram veranlasst. Mit dem Mähdrescher wurde daraufhin eine Schneise in den stehenden Weizen gedroschen, die die Flammen nicht mehr überspringen konnten. Das Stoppelfeld rund um den Brandherd wurde zudem mit Grubber und Häcksler bearbeitet – auch das um ein natürliche Barriere zu schaffen. Mit dem Wasser aus den Tankwägen konnte der Brand schließlich gänzlich gelöscht werden. Um ein Wiederaufflackern zu verhindern und Glutnester zu vernichten, grubberten die mit Traktoren anwesenden Kameraden schließlich noch die gesamte Fläche. Nach einer Stunde konnte Brand Aus gegeben werden.

 

Feuerwehr Mallon                                    5 Mann

Feuerwehr Engelmannsbrunn                  10 Mann

Feuerwehr Kirchberg am Wagram             8 Mann

Feuerwehr Neustift im Felde                     7 Mann

Feuerwehr Altenwörth-Gigging                   7 Mann

Feuerwehr Fels am Wagram                     7 Mann

05.06.2013: Dammsicherungsarbeiten in Winkl

Nachdem die Feuerwehr Engelmannsbrunn bereits einen Nachmittag lang eine Bereitschaft im Feuerwehrhaus gestellt hatte und ihre Tauchpumpe für Auspumparbeiten nach Krems gebracht hatte, war es am 5. Juni auch mit einem „richtigen“ Hochwassereinsatz so weit: Die Bezirksalarmzentrale forderte die Wehr telefonisch zu Dammsicherungsarbeiten nach Winkl an. Rund eine Stunde nach der Alarmierung rückten 16 Mann dorthin aus. Die Aufgabe: Beim Hochwasserschutzdamm treten geringe Mengen an Wasser aus. Zwar ist die Gefahr eines tatsächlichen Schadens am Damm gering, der Sachverständige möchte aber auf Nummer Sicher gehen und die fragliche Stelle absichern. Gemeinsam mit der ebenfalls angeforderten Feuerwehr Ruppersthal und unter dem Kommando der Feuerwehr Winkl wurden daher auf rund 200 Metern Vliesstrecken aufgelegt und mit Sandsäcken beschwert. Diese sollen ein weiteres Durchdringen von Wasser verhindern. Insgesamt legten die Kameraden dazu mehr als 1.000 Sandsäcke aus. Nach rund 3 Stunden war die befohlene Arbeit erledigt – es folgte eine zünftige Jause im Feuerwehrhaus Winkl.

03.06.2013: Feuerwehr in Hochwasserbereitschaft

Angesichts der angespannten Hochwasserlage an der Donau bereitete sich auch die Freiwillige Feuerwehr Engelmannsbrunn auf mögliche Einsätze zur Bekämpfung der Naturgewalten vor. Für den Nachmittag des 3. Juni wurde auf Anordnung des Katastrophenhilfsdienstes eine Gruppe im Feuerwehrhaus in Bereitschaft gehalten. 15 Mann fanden sich dort ein um ein jederzeitiges Ausrücken vorzubereiten. Dazu wurde diverses Material wie zum Beispiel Schaufeln vorbereitet. Nach einiger Zeit des Wartens konnte die unmittelbare Einsatzbereitschaft vorerst beendet werden. Die Kräfte der Feuerwehr (und die Kraft der Kameraden) werden für eventuelle spätere Tätigkeiten geschont. Falls nötig kann die Feuerwehr Engelmannsbrunn jederzeit in Einsatz gehen.  

01.06.2013: Feurige Chemie-Schulung in Kirchberg

Rauch, Gestank und Explosionen: Eine ganz besondere Feuerwehrschulung bereitete der Sachstoffsachbearbeiter der Feuerwehr Kirchberg, Martin Freiberger-Scharl, für 20 Kameraden der Feuerwehren des Unterabschnittes Kirchberg am Wagram vor. Unter dem Motto „Erlebnis Schadstoff“ nutzte er sein umfangreiches Fachwissen als Betriebsleiter der Krems Chemie Chemical Services und baute am LKW-Platz der Firma Schauerhuber zahlreiche „feurige“ Experimente auf. Zum Einsatz kamen dabei Chemikalien, die der Feuerwehr durchaus täglich begegnen können, von denen aber nichtsdestotrotz große Gefahr ausgehen kann. Mit Substanzen wie Schwefelsäure, Natronlauge oder Wasserstoffperoxyd zauberte Freiberger die unterschiedlichsten Reaktionen. Neben dem „Wow-Effekt“ sollten die Kameraden dabei darauf sensibilisiert werden bei Einsätzen stets die Gefahren chemischer Stoffe mit zu bedenken. Im Anschluss an den praktischen Teil wurden die Versuche im Feuerwehrhaus Kirchberg nachbesprochen. Zudem gingen die Schulungsteilnehmer die Kennzeichnungsvorschriften für ADR-Transporte und das richtige Lesen eines Transportscheines durch. Abschließend referierte Philippe Tisseau von der Firma Prevor Sicherheitstechnik über die Auswirkungen von Säuren und Laugen auf den menschlichen Organismus. In sehr anschaulichen Bildern zeigte er vor wie schlimm diese ausfallen können, wenn nicht sofort richtig reagiert wird. Deswegen ging der Vortragende intensiv darauf ein, wie Feuerwehrkameraden rasch und richtig reagieren können ohne sich selbst zu gefährden.

30.05.2013 - TE: Baum stürzt auf parkendes Auto

Seinen Augen nicht getraut haben dürfte ein Engelmannsbrunner, als er am Nachmittag des Fronleichnamtages einen lauten Kracher vor seinem Wohnhaus in der Bachgasse gehört hatte: Auf der benachbarten Böschung war im strömenden Regen eine mächtige Akazie abgerissen und ausgerechnet auf sein parkendes Auto gestürzt. Der Baum blieb quer auf dem Dach des Fahrzeuges liegen und ließ sich weder vor noch zurück bewegen. Nachdem der Ortsvorsteher herbeigeholt worden war, veranlasste dieser eine Stille Alarmierung der Feuerwehr. Um 16:26 Uhr setzte sich daraufhin das Kleinlöschfahrzeug zum Einsatzort in Bewegung. Nach eingehender Kontrolle und Beratung begannen die 10 Kameraden die Akazie mit der Motorsäge meterweise abzutragen. Relativ rasch gelang es das am Autodach liegende Holz mit Muskelkraft schonend zu entfernen. Das Fahrzeug war danach zwar grundsätzlich fahrtüchtig, das Dach wurde von dem Baum aber heftig in Mitleidenschaft gezogen.

30.05.2013 - 60. Geburtstag von Löschmeister Josef Brandl

Die Feuerwehr Engelmannsbrunn bleibt in Feierlaune. Nach Franz Bauer begeht binnen eines Monates mit Josef Brandl der zweite "Löschmeister" der Wehr seinen 60. Geburtstag. Dass der Jubilar sowohl bei Einsätzen als auch bei Veranstaltungen zum unverzichtbaren Stamm der Feuerwehr  gehört, zeigt das gute Zusammenleben zwischen den Altersgruppen. Die Kameraden gratulieren "Josch" Brandl und hoffen weiterhin auf seine tatkräftige Unterstützung. 

25.05.2013 - 60. Geburtstag von Löschmeister Franz Bauer

Ende April beging unser Kamerad Franz Bauer sein 60. Wiegenfest. Zu diesem Anlass lud er die Feuerwehr zum gemütlichen Beisammensein ins Gasthaus Heiss ein. Wir gratulieren recht herzlich und bedanken uns für den netten Abend.

11.05.2013 - Wassereintritt durch undichtes Dach in Kirchberg

Handwerklich betätigen durften sich die Kameraden der Feuerwehren aus Kirchberg am Wagram und Engelmannsbrunn kurz nach der Heimkehr von der Trauerfeier für den verstorbenen Kirchberger Altkommandanten Andreas Kolar. Ursache dafür war die ungenügende Abdichtung eines Dachausbaus in der Bahnstraße in Kirchberg. Bei anhaltendem Regen hatten die Planen auf der Baustelle Wasser durchgelassen. Da die bauausführende Firma samstags nicht erreichbar ist, wendete sich die Hauseigentümerin über die Landeswarnzentrale an die Feuerwehr, welche um 14:57 Uhr alarmiert wurde. Zunächst versuchten die Kameraden die Baustelle mit dem vorhandenen Material dicht zu bekommen. Schließlich wurde Kamerad und Dachdecker Thomas Marecek in die Bahnstraße geholt und das Dach mit dem Kranwagen und Planen seiner Firma unter Mithilfe der Kameraden abgeplant.

 

Feuerwehr Kirchberg am Wagram          10 Mann

Feuerwehr Engelmannsbrunn                 14 Mann

30.04.2013 - Maibaumaufstellen mit 32 Kameraden

Feuerwehrmann in Engelmannsbrunn zu sein, bedeutet nicht nur an Einsätzen und Übungen teilzunehmen, sondern auch viel Kameradschaft und Freundschaft zu erleben. Die Pflege von Traditionen gehört dabei selbstverständlich dazu. So wird von den Kameraden Jahr für Jahr ein Maibaum geholt, geschmückt und am Abend vor dem 1. Mai aufgestellt. Danach gibt es Bratwürstl, Bier und Geselligkeit. Heuer nahmen gezählte (und unglaubliche) 32 Kameraden am Maibaumaufstellen teil. Mit Unterstützung einiger „privater“ Freunde der Feuerwehren kamen rund 50 Mann zusammen und zeigten, dass ein Dorf auch heute noch Zusammenhalt zeigen und an einem Strang ziehen kann. Nach dem Urteil der Schaulustigen haben die Kameraden den schönsten Baum seit langem aufgestellt.

15.04.2013 - Auffrischung in Erster Hilfe

Ihr Wissen über die wichtigsten Handgriffe der Ersten Hilfe frischten 21 Kameraden der Feuerwehr Engelmannsbrunn am 15. April auf. Unter der Leitung der Notärztin Dr. Eva Reinberger und der beiden Engelmannsbrunner Rot Kreuz-Sanitäter Hans Bauer und Josef Mantler lernten die Feuerwehrleute wie einfach es sein kann Leben zu retten. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf das Vorgehen im Einsatz gelegt. Die Ausbildner hatten dafür unter anderem einen Defibrillator mitgebracht. Auch die Reanimation konnte anhand einer Puppe in der Praxis geübt werden. Die Feuerwehr bedankt sich recht herzlich für die Unterstützung.

13.03.2013 - Kirchenwirt in Fels am Wagram in Vollbrand

Völlig ausgebrannt ist in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch das Gasthaus „Kirchenwirt“ in Fels am Wagram. Um 1.30 Uhr wurden alle Feuerwehren der Unterabschnitte Fels und Grafenwörth mit dem Alarmbild B3 zum „Brand eines kleinen Gewerbebetriebes alarmiert“, nachdem Nachbarn das Feuer bemerkt hatten. Besondere Dramatik ging davon aus, dass der Verbleib der Kinder des Pächters zunächst nicht klar war. Ein Versuch mit einem Atemschutztrupp ins Innere vorzudringen musste aufgrund der massiven Brandbelastung abgebrochen werden. „Die Flammen schlugen bereits aus den Fenstern, als wir am Einsatzort ankamen, wir konnten mit den Löscharbeiten beginnen, mussten aber die Einsatzkräfte dann wieder zurückziehen, weil das Gebäude einzustürzen drohte.“, erzählt Einsatzleiter Ferdinand Emsenhuber. Später stellte sich aber heraus, dass die Kinder in dieser Nacht auswärts geschlafen haben.

 

Der Löscheinsatz in dem Gebäude und dem verwinkelten Innenhof stellte sich äußerst schwierig dar, auch weil Teile der Holzdecke herabzustürzen begannen. Die Kameraden mussten sich daher lange Zeit auf das Schützen der Nachbargebäude und Außenangriffe beschränken. Um dazu ausreichend Atemschutzträger zur Verfügung zu haben, wurden nach rund einer Stunde noch die Feuerwehren Engelmannsbrunn und Kirchberg am Wagram nachalarmiert. Im Rahmen einer großen Personalschlacht standen alleine 24 Atemschutztrupps im Einsatz. Insgesamt kämpften 123 Mann von 12 Feuerwehren gegen die Flammen.

 

Fotos: Jürgen Pistracher

11.03.2013 - Übung in der Bar der Wagramhalle

Eine gemeinsame Atemschutzübung für die 6 Feuerwehren des Unterabschnittes I Kirchberg am Wagram organisierte der ATS-Wart der FF Kirchberg, Christian Dreschkai, in den Kellerräumen der Wagramhalle. Dabei mussten die Trupps über die Seitentür in die vernebelte Bar vorgehen und dort einen Zettel mit Fragen und Rechenaufgaben finden. Die Lösung musste über Funk durchgegeben werden. Neben der praktischen Wiederholung des Atemschutzeinsatzes stand dabei der Test eines alternativen Funksystems im Vordergrund. Um den allgemeinen Einsatzfunk zu entlasten denken die Feuerwehren an, ein wesentlich einfacheres, direkt am Atemschutzgerät angebrachtes System anzuschaffen. Mit diesem würde auch das komplizierte Hantieren mit den Einsatzhandschuhen wegfallen, weil die Sprechtaste auf der Schulter des Atemschutzträgers montiert ist und mit der flachen Hand gedrückt werden kann. Zusätzlich könnte die Geräte mit einem Kehlkopfmikrofon ausgerüstet werden. Auf Basis der Erfahrungen der Übung soll dazu in den nächsten Wochen eine Entscheidung gefällt werden.

FF Engelmannsbrunn                                    8 Mann

FF Kirchberg am Wagram                            12 Mann

FF Mallon                                                      8 Mann

FF Mitterstockstall                                         4 Mann

FF Oberstockstall                                          5 Mann

FF Unterstockstall                                         8 Mann

FF Absdorf mit Atemluftkompressor                2 Mann  

19.02.2013 - Winterschulung zum Thema Hochwasserschutz

Mehr als zehn Jahre ist es mittlerweile her, seit das Jahrhunderthochwasser 2002 auch die Marktgemeinde Kirchberg am Wagram heimgesucht hat. Seit damals wurde viel getan um eine ähnliche Katastrophe zukünftig unwahrscheinlicher werden zu lassen. Die zehn Feuerwehren der Gemeinde nahmen sich ihre Winterschulung am 19. Februar im Gasthaus Heiss zum Anlass um sich das Dammsystem und die Abläufe im Alarmfall genauer erklären zu lassen. Der Obmann des Hochwasserverbandes Tullnerfeld Nord, Franz Berthiller, erläuterte die Grundlagen der Abschirmung gegen Donau und Kamp. Daran anschließend referierte Bezirksausbildner Fritz Ploiner von der Feuerwehr Grafenwörth über die für die Feuerwehr relevanten Bauwerke und Maßnahmen. Insgesamt nahmen 54 Kameraden an der diesjährigen Winterschulung teil.

01.02.2013 - Mitgliederversammlung im Heurigen Heiss

Ihre alljährlich vorgeschriebene Mitgliederversammlung hielt die Freiwillige Feuerwehr Engelmannsbrunn erstmals im Heurigenlokal Heiss ab, nachdem der Platz im Mannschaftsraum des Feuerwehrhauses allmählich eng wird. Grund: Bei der Versammlung wurden mit Christoph Zeitlinger und Manuel Elsensohn wieder 2 neue Kameraden angelobt. Damit ist der Mannschaftsstand auf 45 angewachsen.31 Kameraden davon nahmen an der Mitgliederversammlung teil. Das Jahr 2012 war vor allem von den Feierlichkeiten zu 100 Jahren Feuerwehr und 900 Jahren Engelmannsbrunn geprägt. Auch die Abschnittswettkämpfe haben bei uns stattgefunden. Ganz "nebenbei" hat die Feuerwehr 16 Einsätze absolviert. Für 2013 wird es weniger Veranstaltungen geben - bei Übungen und Schulungen wird die Feuerwehr aber weiter am Ball bleiben.

26.01.2013 - Franz Stadler wird 90

Der älteste Feuerwehrkamerad von Engelmannsbrunn feiert dieser Tage seinen 90. Geburtstag. Ehrenlöschmeister Franz Stadler trat der Feuerwehr Engelmannsbrunn 1947 bei und trägt die Standesbuchnummer 4 (aktuell sind es 74 Kameraden, denen seit damals eine Nummer zugewiesen wurde). Er diente der Feuerwehren unter anderem als Schriftführer. Neben Verwalter Christian Mantler für die Feuerwehr gratulierten auch Bürgermeister Benedikt und Ortsvorsteher Waltner, sowie Hans Mantler für den Bauernbund zum runden Geburtstag.

14.01.2013 - Übung: Richtiger Umgang mit Feuerlöschern

Den richtigen Umgang mit Feuerlöschern übten 14 Kameraden der Feuerwehr Engelmannsbrunn am Abend des 14. Jänner. Als Basis schauten die Florianijünger zunächst ein Video über die Ausbreitung eines Brandes in einem Zimmer an. Bereits nach wenigen Minuten entwickelt sich die Flamme einer umgestürzten Kerze dabei zu einem gewaltigen Feuer mit Temperaturen von mehreren hundert Grad und heftiger Rauchentwicklung. Nach weniger als 5 Minuten erfolgt der Flashover und damit der Vollbrand des gesamten Raumes. Die Zeitspanne den Entstehungsbrand mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen ist daher äußert kurz. Wie ein solcher richtig und effizient zum Einsatz gebracht wird, übten die Kameraden dann in der Praxis. Eine mit einem Gemisch aus Diesel und Benzin gefüllte Brandtasse musste dabei gelöscht werden, wobei Hitzeentwicklung (trotz Minusgraden) und Rauch eine Herausforderung darstellen.