21.12.2009 - TE: PKW rutscht auf Mauer

Die rutschigen Fahrbahnverhältnisse am „Brunnberg“ – der Einfahrt nach Engelmannsbrunn von Kirchberg kommend, dürfte eine Kirchbergerin in den Nachmittagsstunden des 21. Dezember unterschätzt haben. Aufgrund eines in einer Kurve entgegenkommenden Fahrzeugs dürfte sie ins Schleudern geraten sein und fuhr auf eine Begrenzungsmauer auf. Gebremst von etlichen Büschen blieb der Hyundai Santa Fe in Schräglage auf der Mauerkrone hängen.

Nach kurzer Inspektion durch einen zufällig vorbeikommenden Landwirt wurde die Möglichkeit einer Bergung mit dessen Traktor verworfen und die Feuerwehr Engelmannsbrunn per stillem Alarm zum Einsatz gerufen. Zugleich wurde auch der Kran der Feuerwehr Grafenwörth angefordert. Bis zum Eintreffen dieses Fahrzeuges sicherten die 11 Kameraden aus Engelmannsbrunn die Unfallstelle ab und begannen die Straßenglätte mit Streusalz zu bekämpfen um die Zufahrt des Krans und die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten. Das aufgerittene Geländefahrzeug konnte schließlich von den 5 Grafenwörther Feuerwehrmitglieder relativ einfach und kaum beschädigt aus seiner Lage befreit werden. Zirka eineinhalb Stunden nach der Alarmierung konnten die beiden Wehren das rutschige Terrain wieder verlassen und einrücken.

21.08.2009 - Tätigkeit: Kindersommer in Engelmannsbrunn

Die angenehmen Seiten des Feuerwehrlebens zeigten Kameraden aus Kirchberg und Engelmannsbrunn 15 Kindern des Hilfswerk-Kindersommers. Im Rahmen dieses Erlebnisprogramms können Kinder aus allen Gemeinden der Region Wagram unterschiedliche Veranstaltungen besuchen und zahlreiche Vereine und Institutionen kennenlernen. Natürlich will die Feuerwehr dabei nicht nachstehen: Ihr ist es ein Anliegen die Aufgaben und Herausforderungen des Feuerwehrdienstes zu präsentieren und den Kindern „Feuerwehr zum Angreifen“ zu bieten. Dass dabei der Spaß nicht zu kurz kommen darf, ist selbstverständlich. So wurden den Kleinen zunächst das Rüstlöschfahrzeug aus Kirchberg und KLF aus Engelmannsbrunn und deren Funktionen erklärt. Auf besonders Interesse stießen dabei wie zu erwarten das Blaulicht und das Folgetonhorn. Auch die Ausrüstung der Feuerwehrmitglieder wurde aufmerksam beäugt, durften die Kinder doch die wichtigsten Kleidungsstücke selbst anlegen und ausprobieren. Den Höhepunkt stellte den sommerlich heißen Temperaturen gemäß das Spritzen mit dem HD-Rohr und das abschließende „Schaumbad“ im Rondo vor dem Engelmannsbrunner Feuerwehrhaus dar. Waschelnass, aber glücklich konnten die Kinder nach zwei Stunden wieder an (ihre ebenfalls glücklichen?) Eltern übergeben werden.

05.08.2009 - Übung: Traktorbrand am Sportplatz

Eine fehlerhafter Kontakt, ein überhitzter Motorteil, reibender Gummi: Rasch können auch moderne Traktoren in Flammen aufgehen und ihre Umgebung in Brand setzen. Ein solcher Unglücksfall wurde von der Feuerwehr Engelmannsbrunn am örtlichen Fußballplatz geübt. Als besonders effizient erweist sich bei Fahrzeugbränden der im neuen Kleinlöschfahrzeug mitgeführte Mittelschaum. Zwar ließen die Kameraden dem Traktor von Ortsvorsteher Alfred Waltner "nur" eine Schaumwäsche angedeihen, die Rahmenbedingungen stellten aber einen tatsächlichen Brand der Maschine dar. Dank der Zusammenarbeit der Kameraden gelang es binnen kurzer Zeit Schaum am Rohr zu haben und einen Löschangriff vorzutragen.

26.06.2009 - TE: KHD-Bereitschaft in Bierbaum stellen

Das Unwetter- und Hochwasserchaos in Niederösterreich geht weiter: Nachdem die Pegelstände der wichtigsten Flüsse endlich gesunken sind, sorgen verstärkt heftige Gewitter für gefährliche Situationen. Der Boden ist durch die Regengüsse der letzten Woche so durchfeuchtet, dass kein Wasser mehr aufgenommen werden kann und es sehr rasch zu Überflutungen kommt. Nachdem am Vortag Neudegg von einem solchen kleinräumigen Ereignis betroffen war, ging in den frühen Abendstunden ein Unwetter im Raum Neulengbach/Sieghartskirchen nieder und sorgte dort für überflutete Keller und verwüstete Straßen. Nachdem einige Wehren des Abschnittes Kirchberg bereits um 18.30 Uhr in den südlichen Teil des Bezirkes dirigiert worden waren, wurden um 19.30 Uhr weitere Teile des Katastrophenhilfsdienstzuges alarmiert um sich um 20.15 Uhr zur Bereitschaft in Bierbaum einzufinden. Inzwischen war die Lage in den betroffenen Ortschaften aber so weit überschaubar, dass von einer Abfahrt des KHD-Zuges abgesehen werden konnte. Die meisten Wehren konnten so bereits um 21 Uhr bereits wieder in ihre Heimatortschaften zurückkehren und die Einsatzbereitschaft wiederherstellen.

24.06.2009 - TE: Katastropheneinsatz im Bezirk Scheibbs

Durchgängig starke und über mehrere Tage andauernde Regenfälle ließen in weiten Teilen Österreichs zahlreiche Bäche und Flüsse über die Ufer treten und sorgten auch in Niederösterreich für zahlreiche Einsätze der Freiwilligen Feuerwehren. Nachdem bereits seit einigen Tagen Wehren vor allem in Bergland südlich der Donau gegen die bedrohlich ansteigenden Wassermassen gekämpft hatten, wurde schließlich am Mittwoch die 19. Bereitschaft des 2. KHD-Zuges zum Katastrophenhilfsdienst gerufen. Vor allem Unterwasserpumpen und Stromerzeuger waren im Bezirk Scheibbs gefragt um die von der über die Ufer getretenen Erlauf angerichteten Schäden in Grenzen zu halten. Nachdem um ca. 8 Uhr die Alarmierung eingegangen war, trafen bereits eine knappe Stunde später 70 Mann mit 12 Fahrzeugen am Treffpunkt in Grafenwörth ein um geschlossen nach Scheibbs abzufahren. Hier waren unterschiedlichste Szenarien zu bewältigen: Beim Krankenhaus Scheibbs drohte in eine Baugrube eingedrungenes Wasser die Stromversorgung des Krankenhauses lahmzulegen. Der Schwerpunkt in Gresten lag in der Trockenlegung des Fernwärekraftwerks und dem Auspumpen zahlreicher Keller. Ein verlegtes Ablaufrohr sorgte hier auch dafür, dass ein Bach direkt durch die Wohngebäude eines Bauernhauses strömte. In Randegg und Wieselburg mussten ebenfalls Häuser ausgepumpt werden. Trotz derzeit fallender Pegel erreichen immer wieder kleine Bäche und Gerinne ungeahnte Dimensionen und bedrohen auch an Hängen gelegene Gebäude.Als besonders kräfteraubend stellt sich immer wieder das Entfernen des Schlammes nach dem Abpumpen des Wassers dar - eine Aufgabe, die den Bewohnern der betroffenen Gebiete in den nächsten Wochen noch öfters bevorstehen wird.

21.05.2009 - TE: Auspumparbeiten bei Kellerneubau

Als Folge der massiven Regenfälle der letzten Tage musste die FF Engelmannsbrunn in den Mittagsstunden zu einer zwar nicht bedrohlichen, aber unangenehmen Situation ausrücken: Auf einer Baustelle hatte sich das Wasser in einer Mulde so hoch angesammelt, dass eine Zufahrt für die ausführenden Firmen nicht mehr möglich war. Andererseits drohte bei weiteren Regenfällen das Wasser in die Innenräume des Neubaus zu gelangen und dort Holzteile zu beschädigen. 7 Mann waren rund eineinhalb Stunden lang damit beschäftigt das Gelände mittels Schlammpumpe trockenzulegen.

16.05.2009 - Schulung: Grundlagen des technischen Einsatzes

Die Grundlagen des technischen Einsatzes zu wiederholen und besser kennenzulernen war das Ziel einer Schulung des Unterabschnittes Kirchberg am Wagram in Engelmannsbrunn. 30 Kameraden von 5 Wehren gingen dabei im Stationsbetrieb die wichtigsten Handgriffe und Maßnahmen bei Verkehrsunfällen durch. „Absicherung, Brandschutz und Beleuchtung“ lautete dabei der Name einer Station, „Ketten, Seile und Verbindungen“ der einer anderen. Ebenso konnten sich die Kameraden der kleineren Wehren an Schere und Spreitzer versuchen und das Zusammenwirken bei Menschenrettungs-Einsätzen üben. Als sehr wichtig kann sich im Ernstfall das Erste-Hilfe-Wissen der Feuerwehrleute herausstellen. Daher betreute auch das Rote Kreuz Kirchberg eine Station, in der das Basiswissen um Erstmaßnahmen aufgefrischt wurde. Zu gewissen Uhrzeiten wird es in Zukunft aufgrund der weiter sinkenden Tagesbereitschaft nötig sein noch mehr zusammen zu arbeiten und auch das Gerät der Nachbarwehren zu kennen und bedienen zu können. Daher wird es im Unterabschnitt in Zukunft ein wesentliches Ziel sein vermehrt gemeinsam Übungen und Schulungen durchzuführen

15.05.2009 - TE: Ölaustritt im Steingassl

Das Platzen des Hydraulikschlauchs eines Ladekrans im Steingassl rief die Feuerwehr Engelmannsbrunn am Nachmittag des 15. Mai auf den Plan. Nach telefonischer Information durch die Betreiberfirma des LKWs begaben sich 5 Kameraden zum Schadstoffeinsatz in die Siedlung. Zunächst wurde auf die rund 10 Liter Hydrauliköl Bindemittel aufgebracht. Nach gründlicher Nachsäuberung mit Bioversal und Wasser konnte der Einsatz schließlich nach rund einer Stunde beendet werden.

02.05.2009 - TE: Traktorbergung am Wagram

Mit stiller Alarmierung über SMS wurde die Feuerwehr Engelmannsbrunn am Samstag, den 2.5. gegen 16 Uhr zu einer Traktorbergung bei der L14 kurz nach der Ortsausfahrt Richtung Kirchberg gerufen. Ein Nebenerwerbslandwirt wollte mit einem Frontlader eine Wasserrinne zwischen zwei Weingärten von Stauden befreien und rutsche dabei „kopfüber“ in den Graben. Nachdem der Landwirt um einen zweiten Traktor nach Hause geeilt war, wurde das Kommando der FF von dem Vorfall in Kenntnis gesetzt und ließ die Kameraden zur Absicherung der Unfallstelle und zur Mithilfe bei der Bergung alarmieren. Nach provisorischer Absicherung mit einer Seilwinde konnte das abgerutschte Gefährt schließlich wieder auf festen Weingartenboden zurückgezogen werden und die 8 ausgerückten Kameraden konnten wieder ihre Tätigkeit (als Ausschenken und Gäste) in den offenen Winzerhöfen beim Frühlingserwachen aufnehmen.

11.03.2009 - Übung: Brand im Abbruchhaus der GEDESAG

Ein ideales Übungsobjekt steht den Feuerwehren der Marktgemeinde Kirchberg am Wagram in den nächsten Wochen zur Verfügung: Für den Neubau von Wohneinheiten im Bereich Kremserstraße/Müllergraben hat die Kremser Wohnbaugenossenschaft GEDESAG einige leerstehende Häuser gekauft und plant diese abzureißen. Eines der leerstehenden Objekte darf bis dahin von den Wehren für Übungen aller Art verwendet werden. Das mehrgeschossige Haus eignet sich dabei besonders für nasse Innenangriffe und Atemschutzübungen. Das Bauwerk wurde in der vergangenen Woche bereits von zwei Wehren als „Spielwiese“ verwendet: Die Feuerwehr Kirchberg am Wagram ging von einem Zimmerbrand aus und übte das richtige Vorgehen unter Atemschutz; für die Feuerwehr Engelmannsbrunn hieß es „Vermisste Person nach Gasgebrechen“

25.02.2009 - TE: Schneelasteinsatz in Annaberg

13 Mann des Unterabschnitts Kirchberg am Wagram begaben sich im Rahmen des Einsatzes des Katastrophenhilfsdienstzuges 2/19 am Aschermittwoch in das „Schneeloch“ Annaberg im  Bezirk Lilienfeld um Dächer von Schneelasten von bis zu 4 Metern zu befreien. Während in Kirchberg der in der vorigen Woche gefallene Schnee bereits gänzlich geschmolzen ist, kämpfen die Niederösterreichischen Voralpen mit solchen Mengen der weißen Pracht, dass die statische Sicherheit mancher Gebäude nicht mehr garantiert werden kann.

Da für die nächsten Tage weitere Schneefälle prognostiziert werden und danach Tauwetter und Regen zu einer Vervielfachung des Druckes auf die Dächer führen könnte, beschloss die zuständige Behörde gefährdet Objekte von der Feuerwehr abräumen zu lassen. Nachdem bereits am Dienstag Einheiten aus Tulln im Einsatz gestanden waren, folgten am Mittwoch weitere Kräfte aus dem Bezirk nach. Mit Schaufeln und Schneeschubern bewaffnet wurden die Gruppen verschiedenen Gebäuden zugeteilt, wo unzählige Kubikmeter an vom Wind verfrachtetem Schnee bewegt werden mussten. Zur Stabilisierung auf rutschigem Terrain dienten an Kaminen, Firsten und Kranauslegern angebrachte Seile um im Ernstfall Abstürze zu vermeiden. Zu den für die Kirchberger Wehren eingeteilten Anwesen zählten öffentliche Gebäude wie die Volksschule, einige Privathäuser, sowie Lagerhallen in Annaberg, Schmelz und Wienerbruck. Für die KHD-Bereitschaft 2/19 dauerte der Einsatz samt mühevoller Anreise auf Schneeketten von 5 Uhr morgens bis 21 Uhr. Der KHD-Einsatz wird in den kommenden Tagen von weiteren Feuerwehreinheiten fortgesetzt.
Feuerwehr Kirchberg am Wagram 6 Mann
Feuerwehr Engelmannsbrunn 6 Mann
Feuerwehr Mallon 1 Mann