01.10.2008 - TE: PKW rammt Skulptur

Unwahrscheinliches Glück hatte eine Lenkerin aus dem Bezirk Krems am 1. Oktober in Engelmannsbrunn: Sie war beim neuerrichteten Kreisverkehr geradeaus weitergefahren und in  Folge gegen den aus einer schrägen Betonplatte bestehenden Brunnen im Zentrum des Kreisels geprallt. Da das rechte Vorderrad auf die Platte auffuhr, wurde der Wagen ausgehoben und abrupt abgebremst, sodass das Fahrzeug steil aufragend an der Skulptur hängenblieb. Die Lenkerin blieb bei diesem Manöver unverletzt und konnte selbst ihr Fahrzeug aus luftiger Höhe verlassen. Die um Punkt 13 Uhr alarmierte Feuerwehr Engelmannsbrunn führte zunächst Absicherungsarbeiten aus und orderte sich dann das Kranfahrzeug der Feuerwehr Grafenwörth zur Unterstützung bei der Fahrzeugbergung. Mit diesem war es ein Leichtes das Wrack von der Platte herunterzuheben und dem Abschleppdienst zu übergeben. Die ortsansässige Wehr hatte schlussendlich noch ausgetretene Betriebsmittel zu binden und die ölverschmierte Oberfläche des Brunnens mit Bioversal zu reinigen. Um 14.10 Uhr konnte der Einsatz schließlich beendet werden.

 

Feuerwehr Engelmannsbrunn    10 Mann, KLF

Feuerwehr Grafenwörth                       4 Mann, RLF, Kran

Polizei Kirchberg                                 1 Mann

07.09.2008 - Tätigkeit: Weihe des neuen KLF Engelmannsbrunn

Einen historischen Tag in ihrer beinahe hundertjährigen Geschichte durften die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Engelmannsbrunn begehen: Das seit Juni im Dienst stehende neue Kleinlöschfahrzeug wurde bei Kaiserwetter von Pfarrer Max Walterskirchen gesegnet und somit offiziell seiner Bestimmung übergeben. Die Patronanz über das neue Einsatzfahrzeug übernahmen Irmgard Mantler, Herta Waltner, Helga Nimmervoll und Edith Zeitlinger   „Unser altes Feuerwehrauto hat uns 25 Jahre lang gute Dienste geleistet und hat schlussendlich nicht mehr dem Stand der Technik entsprochen“, erzählt Kommandant Hans Mantler. Gemeinsam mit dem Land Niederösterreich und der Marktgemeinde Kirchberg am Wagram konnte die Wehr die Finanzierung der Neuanschaffung sichern. Zugleich wurden im Rahmen des Festaktes drei junge Kameraden als Feuerwehrmänner angelobt. „Wir freuen uns, dass sich immer wieder engagierte Dorfbewohner unserer Wehr anschließen und wir dadurch keine Nachwuchssorgen haben“, ist Mantler stolz auf seine Truppe. Im Zusammenwirken mit den Nachbarwehren gelingt es so rund um die Uhr schlagkräftig zu sein und rasch Hilfe leisten zu können. „Die Entwicklung der Feuerwehr Engelmannsbrunn zeigt, dass das Feuerwehrwesen Zukunft hat. Neben ihrer Einsatztätigkeit zeichnet sich die Wehr als gesellschaftliche Klammer des Dorfes aus und aus dem öffentlichen Leben nicht wegzudenken“, streut Bürgermeister Johann Benedikt Rosen.  

26.06.2008 - TE: Baum auf Preßhaus

Als „Nachwehe“ des Unwetters am Tag zuvor hatte 10 Mitglieder der Feuerwehr Engelmannsbrunn in den Abendstunden eine gefinkelte Bergung in der Engelmannsbrunner Kellergasse durchzuführen: Eine mächtige Esche war vom Sturm entwurzelt worden und hatte sich – von einem anderen Baum abgefedert – geradezu sanft auf das Dach eines Presshauses gelehnt ohne dabei größere Schäden anzurichten. Da sich der Baum auf der Rückseite des Kellers befand, wurde der Vorfall vom Besitzer erst heute mittags entdeckt. Durch bedachtes Schneiden Ast für Ast – immer wieder unterbrochen von neuen Regenschauern – gelang es den Kameraden schließlich auch bei der Entfernung des Baumes keine Schäden anzurichten. Für den kommenden Tag ist das Abendprogramm der Kameraden bereits wieder fix: Einige vom Wind beschädigte Akazien müssen noch entfernt werden um sie als Gefahrenpotenzial bei weiteren Unwettern unschädlich zu machen.  

27.03.2008 - TE: Traktor stürzt in den Ortsbach

Von einem Telefonanruf wurde der gemütliche donnerstägliche Kameradschaftsabend der Feuerwehr Kirchberg am Wagram kurz nach 20 Uhr gestört: Der Anrufer meldete, dass in Engelmannsbrunn ein Traktor in der Rinne des Ortsbachs hängen würde. Da ausreichend Mannschaft im Kameradschaftsraum anwesend war, wurde nur per SMS alarmiert und zugleich der Kommandant der Feuerwehr Engelmannsbrunn angerufen. Dort bereitete man sich zur selben Zeit ebenfalls bereits auf den Einsatz vor, da ein Kamerad am Unfallort vorbeigekommen war und den Vorfall weitergemeldet hatte. Als die beiden Wehren am Ort des Geschehens eintrafen, mussten sie feststellen, dass der  Fahrzeuglenker offensichtlich nicht mehr vor Ort war. Zur Bergung wurde zusätzlich noch das Kranfahrzeug der Feuerwehr Grossweikersdorf nachalarmiert. Mit der Seilwinde des RLF Kirchberg am Wagram und dem Kran gelang es schließlich nach rund einer Stunde den Traktor auf die Fahrbahn zurück zu hieven. Das Unfallfahrzeug wurde schließlich zum Markenhändler gebracht. Nachdem der Streckendienst der Straßenmeisterei den Bereich, in dem das Bachgeländer weggerissen worden war, abgesichert hatten, konnten die Wehren nach 22 Uhr in ihre Feuerwehrhäuser einrücken.

03.11.2007 - BE: Kellerbrand Im Röseln in Kirchberg

„Kellerbrand in Kirchberg am Wagram Im Röseln 4“ – so lautete der Alarmierungstext, mit dem die Kameraden der Feuerwehren aus Kirchberg, Engelmannsbrunn und Oberstockstall am 3.11. um 16:49 Uhr zum zweiten Mal binnen 3 Tagen in ihre Feuerwehrhäuser gerufen wurden. Am Einsatzort angekommen, stellten die Verantwortlichen bald fest, dass das Szenario weit weniger dramatisch war als ursprünglich angenommen: Aufgrund des Durchschmorens des Steuerungskastens eines Heizungskessels war es zu starker Rauchentwicklung im Keller des  Einfamilienhaus gekommen. Unter Atemschutz wurde zunächst die Heizung kontrolliert und dann die Belüftung des Kellers vorbereitet. Anschließend wurde mittels Ventilatoren Frischluft eingeblasen, um den Rauch zu verdrängen. Bereits nach einer Stunde konnte das Objekt den Besitzern zur Säuberung übergeben werden und die Hilfsmannschaften rückten wieder nach Hause ab.

01.11.2007 - BE: Wohnhausbrand in Oberstockstall

Mutmaßlich durch die Entzündung von Benzindämpfen bei Wartungsarbeiten an einem VW-Bus gerieten am Allerheiligentag gegen Mittag in Oberstockstall zunächst das Fahrzeug und dann die zugehörige Garage in Brand. Nachdem in weiterer Folge der Dachverbau des Innenhofes Feuer gefangen hatte, griffen die Flammen auch auf einen Traktor über. Als erste Gegenmaßnahme wurde von der örtlich zuständigen Feuerwehr ein Löschangriff durch die Wohnräume in den Innenhof vorgenommen. Die nachrückenden Kräfte des Unterabschnittes Kirchberg am Wagram und der Feuerwehr Königsbrunn setzten diese Maßnahme unter Atemschutz fort und begannen die Garage und den dahinter liegenden Hof mit Schaum zu fluten.
Besondere Gefahr ging dabei von 2 Gasflaschen aus, die zunächst gekühlt und später entfernt werden mussten. Nachdem die beiden ausgebrannten Fahrzeuge aus dem Gebäude gezogen worden waren, konnte mit Hilfe der Wärmebildkamera der FF Tulln eine genaue Lokalisierung der Glutnester und eine gezielte Bekämpfung derselben vorgenommen werden. Parallel zum Vorgehen der Feuerwehren versorgte das Rote Kreuz Verbrennungen, die der Hausbesitzer erlitten hatte. Ebenso musste sein Schwiegersohn aufgrund einer bei ersten Löschversuchen erlittenen Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Zudem kamen einige Hasen und Tauben, die im rückwärtigen Bereich des Hauses gehalten worden waren, zu Schaden. Nach über 2 Stunden Löschtätigkeit konnte schließlich „Brand aus“ gegeben werden und die 80 Kameraden rückten nach und nach in ihre Häuser ein. Letztendlich verbleibt die Feuerwehr Oberstockstall zur Brandwache und zu Aufräumarbeiten am Brandort zurück. Nach Reinigung und wiederherstellen der Einsatzbereitschaft konnten die  Kameraden der Freiwillige Feuerwehr Kirchberg am Wagram um rund 16:00 Uhr zu ihren Familien entlassen werden

27.01.2007 - BE: Brand eines Komposthaufens in Kirchberg

Zu einem Brandeinsatz in der Kremserstraße wurde die Feuerwehr Kirchberg am 27.Jänner um 16.30 Uhr gerufen. Im Garten eines Wohnhauses war ein Komposthaufen aus ungeklärter Ursache in Brand geraten. Da einige Kameraden gerade mit Umbauarbeiten in der Fahrzeughalle beschäftigt waren konnte die FF sofort nach der Sirenenalarmierung mit RFL, KLF und dem Kommandobus ausrücken. Am Brandort konnten die Flammen mittels HD-Rohr rasch niedergeschlagen werden. Die mitalarmierten Feuerwehren aus Engelmannsbrunn und Oberstockstall stellten währenddessen die Zubringleitung zum RLF her und sicherten den Einsatzort ab. Im Anschluss an den Löschangriff wurde das kompostierte Material noch auseinandergerissen um etwaige Glutnester zu erreichen und ein Wiederaufflackern des Brandes zu verhindern. Nachdem nach einer Stunde der Einsatz beendet war stand der Feuerwehr noch einne Fleißaufgabe ins Haus: Über Funk wurde die FF Engelmannsbrunn von der Landeswarnzentrale verständigt, dass ein Notruf über einen Flurbrand zwischen Engelmannsbrunn und Feuersbrunn eingegangen ist. Die Feuerwehr Engelmannsbrunn und das RLF Kirchberg am Wagram machten sich auf die Suche nach dem angeblichen Brandherd, da die Alarmierung sehr ungenau war. Nach einer halben Stunde Suche im Schneetreiben wurde dies ergebnislos abgebrochen und die Feuerwehren konnten wieder in ihre Häuser einrücken.

12.12.2006 - BE: Brand einer Biodieselanlage in Winkl

ORF berichtet:
Funkenflug bei Montagearbeiten hat das Großfeuer am Dienstag in einer Biodieselanlage bei Kirchberg/Wagram ausgelöst. Zwei Arbeiter wurden bei dem Brand verletzt, der Schaden ist groß.

Funken ließen Faß explodieren
300.000 Euro gingen am Dienstag in Flammen auf. Nach ersten Erhebungen der Brandexperten der Polizei löste Funkenflug das Feuer. Franz Bertiller, Besitzer der Biodieselraffinerie schildert den Ablauf:
"Wir haben Umbauarbeiten gemacht. Da wurde eine Trennschreibe verwendet. Die Sprühfunken dürften in einen Behälter gefallen sein: Da waren Gase drin, und die sind explodiert".
Das Feuer breitete sich schnell aus. Ein Arbeiter in der Umesterungsanlage wurde schwer verletzt: "Der hat die Hände in den Fallem gehabt, weil er dort gearbeitet hat. An seinen Händen hat er Verletzungen dritten Grades erlitten, im Gesicht zweiten Grades", schildert Bertiller. In Lebensgefahr sei der Mann entgegen ersten Angaben nicht gewesen.

Anlage war nicht versichert
Die Umwelt sei zu keinem Zeitpunkt gefährdet gewesen, heißt es nach den Erhebungen der Bezirkshauptmannschaft. Lediglich Salatöl war ausgetreten.
Anlagenbetreiber Bertiller und seine drei Angestellten trifft es wesentlich härter. Die Anlage ist erst seit drei Jahren in Betrieb - und sie ist nach Angaben des Besitzers nicht versichert.

15.05.2005 - BE: Wieder Brand im Wohnbau im Dörflerweg

Am 15. April 2005, um 18 Uhr 02 wurden die Freiwillige Feuerwehren Kirchberg am Wagram, Engelmannsbrunn und Oberstockstall zum gleichen Einsatzort wie am 4.April zu einem Brandeinsatz gerufen. Aus derzeit unbekannter Ursache war die Bauschuttrutsche vor der Wohnhausanlage in Brand geraten. Der Brand wurde von den Feuerwehrmännern des Tanklöschfahrzeuges Kirchberg am Wagram gelöscht. Zur Sicherheit wurde der Schuttcontainer und die nähere Umgebung der Feuerstelle mit Wasser gekühlt.

04.04.2005 - BE: Großbrand in Siedlungsbau in Kirchberg

Am 4. April 2005, um 4 Uhr 31 wurden die Freiwilligen Feuerwehren Kirchberg am Wagram, Engelmannsbrunn, Oberstockstall zu einem Brandeinsatz in einem Wohnblock mit 12 Parteien in Dörfl alarmiert. Alle Hausbewohner mussten evakuiert werden. Durch derzeit unbekannter Ursache geriet eine Vorbauterrasse in Brand und entzündete in Folge der starken Hitzeentwicklung den Dachstuhl. Laut Augenzeugen war bereits bei der Alarmierung die Vorbauterrassen entlang des Dörflerweges in Vollbrand.
Am Einsatzort angekommen wurde von der FF Kirchberg am Wagram sofort der Erstangriff mittels Tankwagen und zeitgleich durch Lageeinschätzung die nächste Alarmierungsstufe per Funk geordert. Nach Eintreffen der Feuerwehren Neustift, Mallon, Mitter- und Unterstockstall und der Atemluftkompressor der FF Absdorf wurde mit den Löscharbeiten des Daches und das Kühlen des Nebengebäudes fortgesetzt. Da ein gezieltes Löschen mit Wasser durch das Blechdach nicht möglich war, wurde die Landesfeuerwehrschule zum Einsetzen einer Wärmebildkamera und Leichtschaumgenerators alarmiert. Durch das Erkennen der Brandherde mittels der Kamera konnte ein gezieltes Löschen ermöglicht werden und ein Nachzünden durch Fluten des Dachbereiches mit dem Leichtschaumgenerator verhindert werden. Zwischen ca. 12:00 und 13:00 Uhr konnte ein Großteil der umliegenden Feuerwehren einrücken. Gegen 16:00 Uhr wurde von der Einsatzleitung ein "Brand aus" gegeben. Die Hausbewohner konnten dann in ihre Wohnungen, um wichtige Gegenstände aus ihren Wohnungen zu bringen.
Bis in die Morgenstunden hält die FF Kirchberg am Wagram noch Brandwache. Die Brandursache wird von einem Sachverständiger morgen geklärt.
Bis Mittag standen 98 Feuerwehrmänner im Einsatz.